Staring to Amnesia

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Künstler/in: Qiu Anxiongs

Umsetzung durch Smokeball:

Installation Audio und Video

 

Kraft ELS AG in Basel realisierte den Aufbau dieses Original Zugwagons aus China. Es war eine grosse Herausforderung, die Tausenden von Einzelteilen die in diversen Container angeliefert wurden, wie ein Puzzelspiel zu einem Zugwagon zusammen zu bauen, beachtet man, dass die Teile auf Chinesisch angeschrieben waren. Wir haben die ganzen Strom, Audio und Video Installationsarbeiten ausgeführt.

 

Mit rasantem Tempo führen Qiu Anxiongs Anima-tionsfilme zurück zu den Anfängen der Zivilisation. Auf Szenen, die unbewohnte Natur zeigen, folgen Ackerbau und Kaiserpaläste. In Tuscheästhetik schlängelt sich die chinesische Mauer durch eine idyllische Landschaft. Wenig später sehen wir Ölpumpen, die sich in Tiere verwandelt haben, blicken in die Zeit der Mao-Ära und winden uns schließlich durch die Schwünge des Olympischen Vogelnests. Staring to Amnesia nennt Qiu Anxiong eine Installation, die historische Ereignisse aus Chinas Geschichte filmisch in die Fenster eines Zugwagons, Baujahr 1956, projiziert. Dem kollektiven Vergessen setzt der Künstler ein kollektives Erinnern entgegen. Über sein künstlerisches Selbstverständnis und seine eher zivilisationskritische Grundhaltung sprach Qiu Anxiong mit Ulrike Münter und Su Wei.

Text: Ulrike Münter/Su Wie Kunstkritikerin,
Berlin/Literaturwissenschaftler/Kunstkritiker

Ausstellung

Art Basel

 

Staring_to_Amnesia